Design-Legenden

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Heute möchte ich euch wieder in die Geschichte der Modewelt einladen. Es gibt inzwischen so viele tolle Designer und es kommen jährliche neue begabte Talente hinzu. Einige bekannte Stücke stammen aus der Feder vieler der bekannten Designer. Sei es der berühmte Koffer „Louis Vuittons Damier“ oder „Ray-Bans Aviator-Brille“. Womit es sich hier auf sich hat und welche weiteren Legenden es gibt, erzähle ich euch heute.

 

Ray-Bans Aviator-Brille

Damals klagten viele Kampfpiloten der US-Air-Force über Kopfschmerzen. Ihre Augen waren bei ihren Einsätzen ständig gleißendem Licht ausgesetzt. Das Problem löste die Firma Bausch & Lomb. Sie entwickelte eine Spezialbrille. Das besondere an dieser Brille war ihr polarisierender Filter. Dieser schützte die Piloten vor dem starken Licht. Zudem garantierte sie eine präszisere Farbdefinition. 1937 wurde diese Brille als Anti-Glare eingeführt. Bald danach wurde sie „Ray-Ban-Aviator“ getauft. Sie war die Pilotenbrille die die Sonnenstrahlen bannte. Dafür steht auch ihr Name: Aviator-Pilot, „Ray“-Strahl-Sonnenstrahlen, „Ban“-Bann. Somit war bereits 1937 eine Designikone geboren.

 

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Valentinos Rot

Valentino Garavani war damals ein Modestudent in Paris.
Mit seinen erst 20 Jahren war er noch sehr jung. Er machte zu dieser Zeit in Barcelona Urlaub. Er hatte eine Einladung für die Bizet-Oper „Carmen“.
Durch dieses Stück war er so fasziniert, besonders durch die Kostüme in dem wunderschönen Rot. Diese eine Farbe war seitem in seinem Kopf und nicht mehr wegzudenken. Einige Jahre später entwickelte Valentino mit Stoffexperten eine klatschmohnrote Nuance. Das besondere daran war der bestimmte Orangeanteil. Das wurde letztendlich zum dem legendären „Rosso Valentino“.

Louis Vuittons Damier

1884 erfand Louis Vuitton einen flachen und stapelbaren Koffer. Diese geniale Idee wurde allerdings von viele Leuten kopiert. Aber Vuitton wollte sich davon abheben. 1888 entwickelte er mit seinem Sohn ein Muster aus beigefarbenen und braunen Karos. Dieses Muster glich einem Schachbrett. Das „Damier“ (Schachbrett). Ein Jahr später wurde das berühmte Damier von beiden auf der Pariser Weltausstellung vorgestellt. Abgelöst wurde es 1896 durch das „Monogram“ Canvas. Aber bereits ein ganzes Jahrhundert später ging es wieder in Produktion. Es wies die einstige Farbgebung auf und trug den Namen „Damier Ebène“.

Photo via Unsplash by Christian Wiediger

Ferragamos Vara-Schleife

1978 entwarf Fiamma, die älteste Tochter von Salvatore Ferragamos einen flachen Ballerina. Er trug den Namen „Vara“. Auf diesem Entwurf befestigte Fiamma eine Schleife. Zuerst ein Provisorium aus Ripsband. Dieses hatte sie zufällig im Atelier gefunden. Das eigentliche Ziel war, die Schuhe für die Produktion mit Lederschleifen zu versehen. Leider verstand der Schuhmacher das damals falsch. Alle Ballerinas wurde mit Ripsband produziert.
Diese gilt daher bis heute als wunderschönes und bekanntes Markenzeichen.

Louis Cartiers Tank

Eine Zeit nach dem ersten Weltkrieg. Louis Cartier schenkte damals dem amerikanischen General John Pershing einen handgefertigten Prototyp. Es war eine Armbanduhr. Cartier nannte sie „Tank“ (Panzer). Mit dieser Uhr wollte sich Cartier beim ihm bedanken für den Sturmpanzerwagen der Europa den Frieden gebracht hatte.
Das längliche Uhrengehäuse erinnert an die umlaufenden Gleisketten eines Panzers. Daher auch der Name Tank. Aber das war nicht alles. Diese rechteckige Uhr sollte sich extra von anderen runden Modellen absetzen. Die Tank sollte ein neues modernes Zeitalter symbolisieren.

Photo by John Kappa on Unsplash

 

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