Taschen-Ikone 2.55 von Chanel

Chanel 2.55

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Photos by Pete Bellis on Unsplash

Heute wende ich mich in meinem Beitrag einer echten Ikone der Modewelt zu.

Es geht um die weltbekannte Tasche 2.55 von Coco Chanel. Sie ist neben weiteren Ikonen wie der Birkin Bag und der Kelly Bag von Hermés eine echt Ikone unter den Handtaschen.

Ich erkläre euch heute was die 2.55 eigentlich ist, woher sie kommt und wie sie entstand.

Coco Chanel sagte einst:

Die Mode wird unmodisch, Stil niemals!

Dieser Spruch beschreibt auch die 2.55.
Sie ist ein Klassiker, steht für Eleganz und ist ein Erbstück.

Die Geschichte der 2.55

Zur der Zeit wo Chanel damals diese Tasche entwarf, ließ sich sich von den Militärtaschen aus ihrer Zeit inspirieren. Der Name 2.55 benannte den Monat und das Jahr des Entstehens dieses bekannten Stücks.

Die damaligen Militärtaschen hatten Schulterriemen, die den Nutzern uneingeschränkte Bewegungsfreiheit garantierten.

Mit dieser Tasche präsentierte Chanel 1955 im Februar ein Accessoire, das Luxus, zeitloses Design und Funktionalität vereinte.

Zudem zeigte sie anhand dieser Tasche ihren Widerstand gegenüber den Handtaschen die damals von den Frauen hauptsächlich getragen wurden. Diese empfand Chanel schon immer als Beeinträchtigung. Mit der 2.55 wollte sie auch ein Zeichen für moderne Frauen setzen.

1980 wurde diese Tasche von Karl Lagerfeld neu gestaltet. Seitdem gibt es zwei verschiedene Varianten auf dem Markt. Die klassische Pattentasche, die Neuentwicklung von Lagerfeld, und die Re-Issue. Die Re-Issue feierte 2005 ihr 50 jähriges Jubiläum. Die Verkaufspreise fangen bei ca. 3000€ an. Die Modelle werden aus verschiedensten Lederarten, Denim, Frottee oder Tweed hergestellt.

2008 wurde die teuerste Tasche produziert. Sie bestand aus weißem Krokodilleder. Eine Schließe aus diamantbesetztem Weißgold war das Highlight dieses Luxusmodells. Es wurden allerdings nur 13 Stück hergestellt.

Photo by Pete Bellis on Unsplash

Das Design der 2.55

Das typische Erkennungsmerkmal der Chanel 2.55 ist ihre rechteckige Grundform, der doppelte Überschlag und eine kleine Einschubtasche mit halbmondförmiger Oberkante. Diese wird auch “Mona Lisas Lächeln“ genannt.

Im inneren Überschlag der Tasche befindet sich das Chanel-Logo. Diese habt ihr sicher schon öfter gesehen. Es sind zwei ineinander verschlungene Initialien. Das Obermaterial der Tasche ist rautenförmig abgesteppt. Metallketten ermöglichen bequeme Tragen der Tasche quer über die Schulter.

 

Herstellung der Chanel 2.55

Diese bekannte Tasche hatte 180 einzelne Schritte angefangen vom Schnittmuster bis zum fertigen Modell notwendig und wird von Hand gefertigt. Das ist bis heute so geblieben.

Nicht jeder Mitarbeiter konnte bei der Herstellung dieser Tasche mitarbeiten. Mindestens fünf Jahre Erfahrung waren die Voraussetzung für die Produktion dieses Exemplars. Die aufwendigen Arbeitsschritte und Anforderung der Angestellten haben natürlich ihren Preis. Dieses auch Flap Bag genannt, ist purer Luxus und hat daher einen Preis von sage und schreibe 4.260€.

Das ist natürlich leider nichts für den normalen Geldbeutel.

 

Die Bilder die ihr hier sieht entsprechen nicht dem Original, sind diesem aber etwas ähnlich. 

Bei Pinterest hier findet ihr einige Modelle der 2.55.

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