Was ist eigentlich Haut-Couture?

 

Seit dieser Woche läuft wieder  GNTM auf Pro Sieben. In Heidi Klum´s  TV-Show geht es nicht nur um Aussehen, Fotoshootings und Modeln, sondern auch um Begriffe aus der Modebranche werden hier genant. Wisst ihr was Haute Couture bedeutet?
Nein? Das verrate ich euch heute in einer kleinen Kurzfassung…
So könnt ihr bei der nächsten Folge von GNTM direkt mitreden und wisst wovon Heidi eigentlich die ganze Zeit redet.

Viele unter anderem auch ich, haben den Namen „Haute-Couture“ schon ganz oft gehört und bestimmt im TV auch schon öfter gesehen. Doch was bedeutet Haut-Couture eigentlich? Ist das ein Kleid, ein neuer Modetrend oder was? ????
Als ich die erste Folge von Germany´s next Topmodel damals sah, hörte ich Haut-Couture zum ersten Mal. Aber was es ganz genau bedeutet, wusste ich nie so genau bis ich mich informierte.
Da Haute-Couture ganz bekannt ist und meiner Meinung jeder wissen sollte was es heißt, der sich intensiv mit Mode beschäftigt, erkläre ich euch worum es bei Haute-Couture eigentlich geht. Haute-Couture ist eine hohe Schneiderkunst. Man kann sie auch als Mutter der Designer-Mode bezeichnen. Besonders von Prêt-à-Porter. Was das bedeutet, erkläre ich euch in einem weiteren Beitrag. Darüber informiere ich auch natürlich noch rechtzeitig.

Schneiderskunst

 

Haute-Couture ist also die Handarbeit aus luxuriösen Materialien. Gründervater der Haut Couture ist der Engländer Charles Frederick Worth. Er gründete in 1858 in Paris das erste große Modehaus. Er entwarf damals maßgeschneiderte extrem teure Modelle für sein Kundschaft. Unter anderem zählten dazu Fürstin Pauline von Metternich oder Königin Victoria.
Ganz genau gesagt also, handelt es sich um Damenmode von einigen Modehäusern die vom Pariser Komitee, das Chambre Syndicale de la Haut Couture berechtigt wurde. Dies allerdings unter strenger Einhaltung bestimmter Kriterien, die sie als Haut-Couture bezeichnen. Dieser Name ist in Frankreich geschützt. Designer die diese Kriterien erfüllen, wird in einen so genannten „Schauenplan“ aufgenommen. Danach kann er seine Kreationen unter dem Decknamen „Haut Couture“ bei im Frühjahr und Sommer bei Couture-Schauen präsentieren.

Bis heute steht der Name Haut-Couture für Handanfertigung. Das fängt an beim Entwurf und geht bis zum fertigen Kleid. Das bedeutet etliche Arbeitsstunden. Es werden zum Beispiel wahnsinnig viele Pailletten oder Perlen einzeln aufgenäht. Da Unikate bekanntlich ihren Preis haben, könnt ihr euch ja vorstellen, dass so ein Kleid nicht günstig sein wird. Daher könnten sich nur ganz ganz wenige Frauen so etwas überhaupt leisten.
Das tolle an Haut Couture ist, dass es nicht untragbar ist und fast jeder tragen kann. Durch zum Beispiel Christian Dior, finden wir heute auf den Laufstegen sogar Haut Couture Hosen.

Auch die bis heute bekannten Designer, Coco Chanel, Yves Saint Laurent oder Christian Dior hatten im 20. Jahrhundert großen Einfluss auf diese Kreation.
Daher ist Paris bis heute ein internationales Zentrum für Mode. Besonders für luxuriöse Damenmode.
Daher orientiert sich die internationale Modebranche heute noch an den handgefertigten Kreationen. Haute Couture wird zweimal jährlich in Paris präsentiert und überzeugt mit hochwertiger aufwendiger Schneiderkunst. Man kann sie als Kunstwerke bezeichnen.

 

Haute Couture                                              

Ein Haut Couture Kleid kann bis zu ca. hunderttausend Euro kosten. ????
Das kann sich unsereins leider nicht so schnell und einfach leisten…

 

 

 

Photos via Pixabay

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