Wie du Stulpen richtig trägst

Habt ihr auch auch schon öfter gefragt: Wie zur Hölle trage ich denn Stulpen eigentlich richtig?

Gerade jetzt wo es draußen noch so kalt ist, kann man die warmen Stulpen prima tragen. Sie sind äußert praktisch, leicht anzuziehen und wärmen die Unterschenkel. Aber sie sind längst nicht mehr nur ein warmes Winter-Must-have. Sie haben sich inzwischen zu einem modischen Accessoire entwickelt. Gerade zu Herbst und Wintermode darf dieses Stilelement nicht fehlen.

Heute informiere ich euch über die Herkunft der Stulpen und ein paar Tipps und Tricks zum tragen dieses modischen Accessoires.

Woher kommen die Stulpen eigentlich?

Das Wort Stulpe kommt von stülpen oder auch überstülpen. Man kann es auch umkrempeln oder bedecken nennen. Früher gab es sogar Armstulpen. Diese waren in der Renissance-Zeit sehr bekannt und gehörten in weiteren Epochen zur Modewelt dazu. Damals wurden ellbogenlange Stulpen getragen. Sie erfüllten einen Zweck wie Handschuhe. Allerdings durften diese die Trägerinnen bei der Arbeit, wie Handarbeiten, nicht einschränken. Auch aus der Zeit der Gotik und Renaissance trugen Damen feine Handstulpen passend zu ihrem Kleid.

Ebenso beim Sport Fechten schützten sie als Verlängerung der Handschuhe die Unterarme vor dem spitzen Degen des Gegners.

Die klassischen Beinstulpen waren bekannt von den Stulpenstiefeln der Herren zur Zeit des dreißigjährigen Kriegs.

In der neueren Zeit erfreuten sich Beinstulpen vor allem bei Tänzern großer Beliebtheit. Im Ballett wurde diese über die Leggins gestülpt. Dies ist sogar heute teilweise noch der Fall. Die Stulpen sollen verhindern, dass die Muskulatur überdehnt oder gezerrt wird. Je nach Modell können sie bis zu den Oberschenkel hochgezogen oder bis zum Knöchel hinabgezogen werden. Diese Variante hat sich auch bis zur heutigen Zeit durchgesetzt.

In welchen Materialien gibt es Stulpen?

Das modische Accessoire ist in verschiedenen Ausführungen zu haben, ob gestrickt, gesteppt oder glatt. Natürlich spielt der Verwendungszweck die wichtigste Rolle.

Die Stulpen die im Winter warm halten sollen, sind meist aus dicker Wolle und dichten Maschen im Zopfmuster gestrickt. Sie sind sehr warm, lassen sich aber nicht so gut auseinanderziehen. Beim DIY ist es wichtig bei reiner Wolle, darauf zu achten das diese passgenau gestrickt werden, da das Material sich nicht dehnt. Bei industriellen Stulpen ist dies nicht der Fall. Hier werden Mischgewebe verwendet, wie beispielsweise Baumwolle, Polyamid und Elastan, da diese dehnbarer sind. Diese können sogar gewaschen werden und sind in der Anschaffung günstiger.

Wozu werden Stulpen getragen?

Heute ist ihr Zweck hauptsächlich das modische Accessoire. Kombiniert über Strumpfhosen und Leggins zum Röck sehen sie sehr schön aus. Ebenso können sie über Stoffhosen oder auch Jeans getragen werden. Als Kombi zu Stiefeln können sie entweder darüber und darunter getragen werden. Wer sie innen trägt, sollte darauf achten, dass ein Stück über den Stiefeln herausschaut. Das macht das Outfit erst richtig schön. Stulpen sollten allerdings bei langen Röcken oder weiten Hosenbeinen vermieden werden.

Wozu passen Stulpen am besten?

Zum eleganten Look passen sehr gut Beinstulpen aus zarten Materialien und Mustern. Sie unterstreichen den eleganten Sil. Wunderschön passen Beinstulpen zu einem Strickkleid mit Strumpfhose. Die Farbe der Stulpen sollte möglichst gleich wie der des Kleides sein. Dazu passen Stiefeletten oder Ankle Boots.

 

Tragt ihr auch Stulpen?

Related Posts

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere

Instagram